Richtlinien

Richtlinien zu Entschuldigungen und Beurlaubungen von Schülern

Hinsichtlich der Beurlaubung von Schülern und Entschuldigungen bei Krankheitsfällen ist nach den für uns gültigen Bestimmungen wie folgt zu verfahren:

a) Im Falle des Fehlens durch Erkrankung soll spätestens am 3. Tag eine schriftliche Entschuldigung dem Klassenlehrer zukommen. Eine telefonische Entschuldigung entbindet nicht von der schriftlichen!

b) Befreiung vom Sportunterricht durch schriftliche Entschuldigung und Attest entbinden nicht von der Anwesenheit während des Sportunterrichtes; dies gilt auch für den Sportunterricht an Nachmittagen und für auswärtige Schüler. Sonderregelungen sind nach Absprache möglich.

c) Für die Beurlaubung ist ein schriftliches Gesuch mit Begründung rechtzeitig vorab durch den Erziehungsberechtigten vorzulegen. Beurlaubungen für jeweils eine Stunde kann der Fachlehrer für seine Unterrichtsstunde erteilen, der Klassenlehrer kann für bis zu zwei aufeinanderfolgende Unterrichtstage beurlauben. Für Beurlaubungen ab 3 Unterrichtstagen ist der stellvertretende Schulleiter zuständig.

Beurlaubungen, die über den Ausfall von Einzelstunden hinausgehen, sind so frühzeitig vorzulegen, dass noch eine rechtzeitige Information über Klassenarbeiten usw. bei den Fachlehrern innerhalb der Schule eingeholt werden kann und dass, im Falle der Ablehnung, das Gesuch auf Wunsch der Eltern noch rechtzeitig zur Überprüfung an das Regierungspräsidium weitergeleitet werden kann.

d) Fachlehrer und Schulleiter sind angewiesen, hinsichtlich von Beurlaubungen einen strengen Maßstab anzulegen, vor allem ist es in der Regel nicht zulässig, Beurlaubungen im Zusammenhang mit Ferienterminen zu gewähren, durch welche die reichlich bemessene Ferienzeit noch zusätzlich verlängert würde.

 

Schulbesuchspflicht


Vor allem in der Reisezeit werden Schulleitungen sowie Lehrkräfte immer wieder um Beurlaubungen vor und nach den Ferienabschnitten gebeten.

Aus diesem Anlass möchten wir Ihnen mitteilen, dass nach der gültigen Rechtslage Schülerinnen und Schüler nur in höchst seltenen Ausnahmefällen – wenn gewichtige Gründe vorliegen – beurlaubt werden können.

Es darf nicht sein, dass diejenigen, die sich den Verordnungen folgend an die Ferienregelung halten, bei ihrer Urlaubsfahrt im Stau stehen oder Hochsaisonpreise für die Reise bezahlen müssen, während andere, die das Schulgesetz missachten, bessere Reisebedingungen für sich in Anspruch nehmen. Eine Reisebuchung auch nur wenige Tage außerhalb der Ferien kann als triftiger Grund für eine Beurlaubung nicht anerkannt werden!

Wir bitten Sie deshalb, bei allen Reiseplanungen unbedingt die Ferientermine zu beachten.

Zusätzlich machen wir Sie darauf aufmerksam, dass bei unentschuldigten und gesetzeswidrigen Fehlzeiten ein regelmäßiger Schulbesuch nicht mehr bestätigt werden kann – und weisen außerdem ausdrücklich auf die Bußgeldbestimmung des Schulgesetzes § 92,1 Abs. 2 hin.
(Dies ist Inhalt einer gemeinsamen Information der Münsinger Schulen – unterzeichnet von der geschäftsführenden Schulleiterin Frau M. Kalbfell und allen Münsinger Schulleiterinnen und Schulleitern.)